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Grundzüge des Projektes „ Schulentwicklung im
Netzwerk “ (SINET)
Am Projekt
SINET nehmen 50 schleswig-holsteinische Schulen aller Schularten
teil. Der Projektname nennt die beiden wesentlichen Kerninhalte:
zum einen
die Arbeit an Schulentwicklung, und zwar durch Schulprogramme
einschließlich Evaluation,
zum anderen Arbeit im Netzwerk, d.h. Schulen begreifen sich
nicht nur für sich selbst als lernende Organisationen, sondern
sind auch bereit, miteinander und voneinander zu lernen, um
so gegenseitig Kompetenzen zu nutzen.
Die Zusammenarbeit
erfolgt zunächst innerhalb von fünf Teilnetzen mit den inhaltlichen
Schwerpunkten:
- Neue
Unterrichtsstrukturen durch internationale Zusammenarbeit
- Evaluation
von Schulprogrammarbeit
- Sicherung
von Unterrichtsqualität
- Evaluation
durch Kritische Freunde“
- Schools
around the World" (internationaler Schulleistungsvergleich).
Die Auswertung
der Arbeit wird fortgeführt in der Gesamtnetzwerkarbeit.
Sowohl Organisation
als auch Konzeption des Projektes weisen zahlreiche innovative
Elemente auf, die die Grundsätze einer gestärkten eigenverantwortlichen
Position der Schulen umsetzen:
Abschluss
einer Zielvereinbarung zwischen teilnehmenden Schulen und
Ministerium,
die "Geben und Nehmen" verbindlich macht und somit das partnerschaftliche
Miteinander dokumentiert:
Schulen: inhaltliche Festlegung, Arbeitsplanung und Umsetzung
im Netzwerk, Evaluation, Dokumentation
Ministerium: Poolstunden (2-3 pro Schule), Qualifizierungsangebote
(PDF, 142 KB), Beratung,
Kontingentierung von Landesmitteln, d.h. jedem Teilnetz stehen
Gelder zur Verfügung, über deren Verwendung im Rahmen des
Projektes eigenständig entschieden werden kann,
Nutzung moderner Kommunikationstechnologien (Landesbildungsserver).
Die Arbeit
der Schulen wird durch einen regelmäßig tagenden Projektkreis
unterstützt (Mitglieder aus Kollegien, Schulaufsicht, Ministerium,
Wissenschaft, Fortbildung (IPTS)). Mehr als zehn Qualifizierungsangebote
mit namhaften Referenten führen in wichtige Bereiche der Schulentwicklung
ein, informieren über Forschungswissen und geben Gelegenheit
zum Erfahrungsaustausch über die Teilnetzarbeit hinaus. Die
Auswahl der Themen erfolgte auf der Grundlage der Wünsche
der teilnehmenden Schulen.
Die elektronische
Netzwerkkommunikation des SINET-Projektes läuft über die BSCW-Plattform
im Landesbildungsserver. Mit Unterstützung des IPTS
(Projektgruppe Moderne Technologien (PMT)) werden Schulungen
für die Projektteilnehmer durchgeführt.
Die Projektarbeit
läuft seit April 1999. Im Jahr 2000 wurden weitere Schulen
in das Netzwerk aufgenommen, die Laufzeit des Projektes endete
zum 31. 7. 2002.
Die Ergebnisse
der Teilnetzarbeit sind enthalten in der Broschüre
„Schulentwicklung
im Netzwerk – Orientierungen für die Praxis”
(PDF, 1,3 MB).
Neben den Erfahrungen aus der Projektarbeit finden sich darin
viele inhaltliche und methodische Anregungen, wie Netzwerkarbeit
zwischen Schulen erfolgreich gestaltet werden kann.
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